GSB 7.1 Standardlösung

Zehn Gründe für den Entgeltgleichheits-Check

Zehn Gründe für die Prüfung der Entgeltgleichheit mit eg-check.de: Wenden Sie eg-check.de an, …

1. … wenn Sie wissen wollen, wo Sie stehen.

Mit eg-check.de erhalten Sie einen Überblick über die Gewährleistung der Entgeltgleichheit in Ihrem Unternehmen. Sie erfahren, wo in Ihrem Unternehmen Diskriminierungsgefahren beim Entgelt lauern und wie Sie sie vermeiden können. Dies gibt Ihnen die Sicherheit, wie die rechtlichen Standards des EntgTranspG eingehalten werden können und ermöglicht Ihnen eine systematische Planung von Maßnahmen.

2. … wenn Sie der Aufforderung des Entgelttransparenzgesetzes nachkommen wollen.

Das Entgelttransparenzgesetz (EntgTranspG) fordert in § 17 private Arbeitgeber mit mehr als 500 Beschäftigten auf, ein betriebliches Verfahren zur Überprüfung und Herstellung von Entgeltgleichheit durchzuführen. Mit eg-check.de steht Ihnen ein Verfahren zur Verfügung, das auf den rechtlichen Grundlagen des EntgTranspG aufbaut und somit rechtlich zuverlässige Ergebnisse liefert.

3. … wenn Sie aktiv vorbeugen, nicht nur reagieren wollen.

Auch wenn Ihr Betrieb weniger als 500 Beschäftigte hat, sind Sie nach § 6 EntgTranspG als Arbeitgeber, Tarifvertragspartei oder Interessenvertretung aufgefordert, an der Verwirklichung der Entgeltgleichheit zwischen Frauen und Männern mitzuwirken und die erforderlichen Maßnahmen – auch vorbeugende – zu ergreifen. Ohne dass Sie auf eine Verpflichtung reagieren müssen, bietet Ihnen eg-check.de bereits jetzt die Möglichkeit, sich aktiv für Entgeltgleichheit einzusetzen.

4. … wenn Sie Ihr Image als gleichstellungsorientiertes Unternehmen stärken wollen.

Unternehmen und öffentliche Verwaltungen müssen heute verstärkt an ihrem Profil als Arbeitgeber arbeiten und besondere Anreize bieten, um Arbeitskräfte für sich zu gewinnen. Durch die Prüfung der Entgeltgleichheit mit eg-check.de können Sie sich als gleichstellungsorientierter, fairer Arbeitgeber profilieren und so Ihr Image nach innen und außen stärken. Für den Nachweis der erfolgreichen Durchführung der Prüfung verleiht die Antidiskriminierungsstelle des Bundes ein Zertifikat, das Sie für Ihre Öffentlichkeitsarbeit nutzen können.

5. … wenn Sie Ihr Entgeltsystem neu und geschlechtergerecht gestalten wollen.

Wenn Sie vorhaben, das für Ihren Verantwortungsbereich geltende Entgeltsystem (auf betrieblicher, tariflicher oder gesetzlicher Ebene) neu und geschlechtergerecht zu gestalten, geben Ihnen die verschiedenen Regelungs-Checks für jeden Entgeltbestandteil Hinweise darauf, wie Sie das neue System geschlechtergerecht und diskriminierungsfrei gestalten können.

6. … wenn Sie prüfen wollen, ob frauen- und männerdominierte Tätigkeiten gerecht bewertet und eingruppiert worden sind.

Ganz egal, ob es sich um ein betriebliches, tarifliches oder gesetzliches System zur Arbeitsbewertung und Eingruppierung handelt, und ganz egal, ob Sie einer betrieblichen Verhandlungspartei oder einer Tarifpartei angehören: Mit eg-check.de können Sie überprüfen, ob die geltenden Eingruppierungsbestimmungen diskriminierungsfrei sind. Hierzu muss unter anderem gewährleistet sein, dass alle Anforderungen berücksichtigt werden, die insbesondere bei frauendominierten Tätigkeiten von Bedeutung sind. Der Paarvergleich zur Feststellung der Gleichwertigkeit von Tätigkeiten zeigt beispielhaft, wie ausgewählte Tätigkeiten von Frauen und Männern mit einem geschlechtsneutralen System der Arbeitsbewertung eingestuft werden können.

7. … wenn Sie dem Verdacht einer geschlechterbezogenen Benachteiligung bei der Leistungsvergütung nachgehen wollen.

Wenn der Verdacht besteht, Frauen (oder Männer) könnten bei der Leistungsvergütung benachteiligt sein, können Sie dies mit Hilfe der entsprechenden Instrumente von eg-check.de überprüfen. Sie können den Regelungs-Check Leistungsvergütung zur Analyse des geltenden Tarifvertrages bzw. der geltenden Betriebs- oder Dienstvereinbarung nutzen und darüber hinaus die Vergabepraxis von Leistungsprämien nach dem Muster der Statistik Leistungsvergütung geschlechterbezogen darstellen und analysieren.

8. … wenn Sie einer Beschwerde über eine zu niedrige Einstufung nachgehen wollen.

Eine Beschäftigte vermutet eine Benachteiligung bei der Vergütung nach der Rückkehr aus der Elternzeit. Sie wurde in eine niedrigere Stufe ihrer Entgeltgruppe eingestuft als zu Beginn der Elternzeit. Sie will daher eine Klärung herbeiführen, die sich auf die Entgeltregelung zur Stufensteigerung beim Grundentgelt bezieht. Mithilfe des Regelungs-Checks zur Stufensteigerung beim Grundentgelt können die geltenden Regelungen überprüft werden.

9. … wenn Sie vermuten, dass die Kriterien für die Vergabe von Erschwerniszuschlägen veraltet und diskriminierend sind.

Viele betriebliche und tarifliche Regelungen zu Erschwerniszuschlägen sind bereits Jahrzehnte alt. Es ist nicht sichergestellt, dass die rechtlichen Anforderungen an Entgeltgleichheit bei Erschwerniszuschlägen bereits damals berücksichtigt wurden. Mit der Statistik Erschwerniszuschläge erhalten Sie einen Überblick über die geschlechterbezogene Struktur der gezahlten Erschwerniszuschläge, der Regelungs-Check Erschwerniszuschläge gibt Hinweise zu diskriminierungsfreien Regelungen und der Paarvergleich Erschwerniszuschläge erlaubt einen individuellen Vergleich einer weiblichen und eines männlichen Beschäftigten.

10. … wenn Sie die für die Entgeltgestaltung Verantwortlichen informieren und sensibilisieren wollen.

Benachteiligungen beim Entgelt sind meist weder bewusst herbeigeführt noch immer leicht und auf den ersten Blick erkennbar. Deshalb sind Informationen über Grundlagen der Entgeltgleichheit und ihre Anforderungen an die verschiedenen Entgeltbestandteile sowie eine Sensibilisierung aller Verantwortlichen für die Gefahren der Benachteiligung unerlässlich. Dies gilt für Führungskräfte und Beschäftigte, Mitglieder von betrieblichen Interessenvertretungen und Tarifparteien ebenso wie für Fachleute aus dem Personalbereich und dem Arbeitsrecht. Das Prüfinstrumentarium eg-check.de bietet hierfür Anregungen und eine gute fachliche Grundlage.