GSB 7.1 Standardlösung

Wie bekomme ich ein Zertifikat?

Zertifikate GB-Check und EG-Check

Welchen Umfang muss die Prüfung mit eg-check.de haben?

Die Prüfung muss einen zeitlichen Umfang von mindestens 3 Tagen (0,5 Tage Einstiegsworkshop, 2 Tage Analyseworkshops sowie 0,5 Tage Abschlussworkshop) umfassen und durch einen Ergebnisbericht nachgewiesen werden. Es muss mindestens einer der fünf Entgeltbestandteile des eg-check.de mit allen zugehörigen Instrumenten geprüft werden.


Wie muss der Ergebnisbericht aussehen, durch den die Prüfung nachgewiesen wird?

Der Ergebnisbericht muss auf folgende Punkte eingehen:

  • Zielsetzung und Motivation für die Prüfung
  • Beschreibung der Projektstruktur und der betrieblichen Projektgruppe
  • Dokumentation der Analyse: Ergebnisse der Analyseworkshops sowie Vorschläge für gleichstellungspolitische Maßnahmen
  • Resümee und weitere Schritte

Die Ergebnisse der Prüfung müssen der Antidiskriminierungsstelle des Bundes zur Verfügung gestellt werden. Sie werden nicht veröffentlicht, lediglich der Name des zertifizierten Unternehmens/der Institution wird genannt.


Wer kann die Prüfung mit eg-check.de im Unternehmen durchführen?

Die Prüfung wird von einer betrieblichen Projektgruppe durchgeführt. Diese kann die Prüfung mit Unterstützung einer externen Begleitung oder selbstständig durchführen.

Prüfung mit externer Begleitung

Sachverständige und (Beratungs-) Institutionen mit Kenntnissen im Bereich Entgeltgleichheit können die Prüfung mit eg-check.de begleiten. Die externe Person erstellt den Ergebnisbericht und ist zentrale Ansprechperson für die Antidiskriminierungsstelle. Die Kosten für die externe Begleitung müssen von den Unternehmen selbst getragen werden.

Prüfung ohne externe Begleitung

Auch eine Person des Unternehmens oder der Institution mit fundierten Kenntnissen im Bereich Entgeltgleichheit kann die Arbeit der betrieblichen Projektgruppe anleiten. Dazu muss sich diese Person in den eg-check einarbeiten. Diese Person sollte von allen Mitgliedern der Projektgruppe als Leitung für die Prüfung anerkannt werden, eine Moderationsrolle einnehmen und durch kritische Fragen sicherstellen, dass die betriebliche Projektgruppe die Werkzeuge ernsthaft und selbstkritisch nutzt. Die Person ist für die Erstellung des Ergebnisberichts zuständig und Ansprechpartner_in für die Antidiskriminierungsstelle.